Megasonic Funktionsweise


Der Mikromotor besteht im Prinzip aus einem Zahnrad, zwei Klinken und zwei Begrenzungsstäbchen aus Rubin. Bei jeder Hin- und bei jeder Herbewegung wird das Klinkenrad um jeweils einen Zahn weiterbewegt. Die beiden Klinken übernehmen gleichzeitig abwechselnd die Funktion von Sperr- und Antriebsklinke. Bei diesem Prinzip spielt eine größere Stimmgabelamplitude als zum Betrieb nötig, keine Rolle. Auch große Amplituden lassen das Klinkenrad nicht schneller laufen. Die Animation hat auch hier wieder eine kleinere Zähneanzahl vom Klinkenrad als in Wirklichkeit, eben um die Abläufe besser erkennen zu können.


Zur Verdeutlichung der Drehbewegung läuft hier die Animation schneller ab.

Ein kleines Modell aus einem Zahnrad, zwei Glasplatten und ein paar Stahldrähten kann man hier im Film sehen.


Eine weitere Besonderheit bei diesem Uhrwerk ist die magnetische Übertragung der Drehbewegung vom Klinkenrad und der nachfolgenden Untersetzungsstufe. Da das Klinkenrad zusätzlich zu der Drehbewegung hin-und herbewegt wird, können ja keine herkömmlichen Zahnräder benutzt werden. Deshalb hat das Klinkenrad und ein darunter befindliches feststehendes und normal gelagertes Rad jeweils einen winzigen starken Magneten. Trotz der Hin-und Herbewegung des Klinkenrades wird durch die magnetischen Kräfte die Drehbewegung auf das feststehende Rad übertragen. Die Animation zeigt die Funktion von der Seite.Der obere bewegliche Teil ist der Mikromotor mit dem sich drehenden und hin-und her bewegenden Klinkenrad, während unten das Räderwerk im Uhrwerk feststehend gelagert ist.


Die Untersetzung der ersten Stufe geschieht durch magnetisierte Scheiben. Diese sind wie normale Zahnräder gelagert, haben aber keine Zähne. Die Kraftübertragung geschieht kontaktlos. In der nebenstehenden Animation sieht man die Drehbewegung in der Draufsicht. Der Untersetzungsfaktor hier in diesem Beispiel ist 1:3.

 


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