Der hermetisch gekapselte Klinkenradmechanismus ist auf der Stimmgabel befestigt und die ersten Übersetzungsschritte zum Uhrwerk erfolgen magnetisch . Die "Zahnräder" haben also magnetisierte Abschnitte die ihre Kraft auf das nächste "Zahnrad" kontaktlos übertragen. Die "Zahnräder" haben also gar keine Zähne, sondern sind nur flache runde Scheiben die in geringem Abstand voneinander angeordnet sind. Wie das ganze trotz der stark magnetisierten Stimmgabel funktioniert ist mir ein Wunder, allerdings schreibt auch die Serviceanleitung, man solle beim auseinandernehmen sehr aufpassen, das die "Zahnräder" nicht in die Nähe des Magneten der Stimmgabel kommen dürfen, sonst wären sie unbrauchbar entmagentisiert.

Man erkennt hier die "Lagerung" des Klinkenrades zwischen zwei Rubinscheiben mit vier kleinen Kugeln im Klinkenrad. Das Klinkenrad ist ohne Mittelachse und durch die "Schüttelbewegung" bewegt es sich horizontal hin-und her. Die beiden Klinken an den Längsseiten bewirken das sich das Rad bei jeder Hin- und Herbewegung nur um einen Zahn weiterdrehen kann. An den Schmalseiten befinden sich lange Streifen aus Rubin die die Schüttelbewegung so weit begrenzen, daß die Fortschaltung immer nur ein Zahn betragen kann. Man muß es sich nochmal vergegenwärtigen: Das Rad hat einen Durchmesser von 1,2mm und besitzt 180 Zähne, die so klein sind das man sie auf den Bildern nicht erkennen kann.

Die Klinken sind in Längsrichtung gegenüber angeordnet, wobei die beiden Klinken aus Rubin winzige runde Scheibchen sind. Die Stoßempfindlichkeit ist hier gegenüber den bisherigen Stimmgabeluhren deutlich verbessert. Diese ganze Einheit ist in Öl gelagert. Auch meine Uhr hat hier das Problem das durch die lange Lagerung das Öl verdunstet ist. Normalerweise ist nämlich eine kleine Luftbase zu sehen.  Indiz dafür ist außerdem das die Uhr zwar funktioniert, aber zu schnell läuft. das lässt sich auch nicht durch die Justierschrauben beheben. 


Omega Kaliber 1220




Impressum      Datenschutzerklärung