Beta 21 Kaliber

Bei diesem Werk hat man schon eine Modulbauweise verwirklicht. Rechts der Elektronik-Teil mit dem Qarz, dem Trimmer und dem Teiler-Schaltkreis. Links oben die  durch eine Platte abgedeckte Spulen-Einheit. Dazwischen ist das Räderwerk vom Klinkenmechanismus. Bei diesem sitzt die feste Sperrklinke innen und die Antriebsklinke greift außen vor der Sperrklinke. Mit der oben sichtbaren waagerechten Schraube stellt man das Klinkensystem ein. (Bei mir lief die Uhr bei etwa 1,1 Volt an.)   Der Stromverbrauch von fast 20 Mikroampere ist etwa doppelt so hoch als bei Stimmgabeluhren, deshalb ist wohl die ziemlich große Knopfzelle vorgesehen.

Beta 21 Resonator

Ein Blick auf den freigelegten Resonator ohne die Spuleneinheit.  Zur Verdeutlichung habe ich den Resonator rot und grün eingefärbt. Die beiden roten Zungenhälften des Resonators sind an der Halteplatte befestigt, während der grüne mittlere Teil jeweils auf der einen Seite einen Magneten und auf der anderen Seite ein abstimmbares Gegengewicht trägt. Von oben gesehen schwingt der Resonator waagerecht hin-und her und überträgt durch ein Klinkensystem die Bewegung auf das Räderwerk der Uhr.

Beta 21 Resonator

Hier sieht man die Elektronik-Einheit und die Spulenkörper von der unteren, sonst nicht sichtbaren Seite. Gegenüber den heutigen Armbanduhr-Miniaturquarzen, ist das ein riesiges Teil von fast 3cm Länge. In dem Gehäuse ist ein schwingend aufgehängter Quarzstab eingebaut.





Beta 21 Kaliber


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