
Bei diesem Werk hat
man schon eine Modulbauweise verwirklicht. Rechts der
Elektronik-Teil mit dem Qarz, dem Trimmer und dem Teiler-Schaltkreis.
Links oben die durch eine Platte abgedeckte Spulen-Einheit.
Dazwischen ist das Räderwerk vom Klinkenmechanismus. Bei diesem
sitzt die feste Sperrklinke innen und die Antriebsklinke greift
außen vor der Sperrklinke. Mit der oben sichtbaren waagerechten
Schraube stellt man das Klinkensystem ein. (Bei mir lief die Uhr bei
etwa 1,1 Volt an.) Der Stromverbrauch von fast 20 Mikroampere
ist etwa doppelt so hoch als bei Stimmgabeluhren, deshalb ist wohl die
ziemlich große Knopfzelle vorgesehen.

Ein Blick auf den freigelegten Resonator ohne die
Spuleneinheit. Zur Verdeutlichung habe ich den Resonator rot und
grün eingefärbt. Die beiden roten Zungenhälften des
Resonators sind an der Halteplatte befestigt, während der
grüne mittlere Teil jeweils auf der einen Seite einen Magneten und
auf der anderen Seite ein abstimmbares Gegengewicht trägt. Von
oben gesehen schwingt der Resonator waagerecht hin-und her und
überträgt durch ein Klinkensystem die Bewegung auf das
Räderwerk der Uhr.

Hier sieht man die Elektronik-Einheit und die
Spulenkörper von der unteren, sonst nicht sichtbaren Seite.
Gegenüber den heutigen Armbanduhr-Miniaturquarzen, ist das ein
riesiges Teil von fast 3cm Länge. In dem Gehäuse ist ein
schwingend
aufgehängter Quarzstab eingebaut.
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